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Mit der Diagnose Multiple Sklerose treten viele Fragen auf

  • Welche finanziellen Hilfen kann ich in Anspruch nehmen?
  • Wo finde ich fachärztliche Hilfe?
  • Wie wird sich mein/unser Leben durch die Krankheit verändern?
  • Was kann und muss ich persönlich tun, um meine Zukunft zu gestalten?
  • Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und wo finde ich diese?
  • Wer hilft mir bei Anträgen und Widersprüchen?

Für weitere Informationen und Ihre ganz persönliche Beratung stehen Ihnen unsere sozialpädagogische und psychologische Fachkräfte sowie unsere Peer Counselor (Betroffene beraten Betroffene) gerne zur Verfügung.

Sie erreichen uns zu folgenden Öffnungszeiten:

Montag:

10:00 - 16:00 Uhr

Dienstag:

10:00 - 16:00 Uhr

Mittwoch:

10:00 - 16:00 Uhr

Donnerstag:

10:00 - 16:00 Uhr

Freitag:

10:00 - 15:00 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung

 

Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin oder mailen Sie uns Ihre Fragen unter infodmsg-berlinde

Wir rufen Sie selbstverständlich gern zurück.

Adressen von Fachärzten, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen. Selbsthilfegruppen und Stammtischen etc. senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Beratungsangebote

Am Anfang steht man vor vielen Fragen. Man ist verunsichert über Behandlungsmethoden oder bei der Medikamentenauswahl, über den Umgang mit Freunden, der Familie oder dem Arbeitgeber.

Das Leben wird nie wieder so unbeschwert sein wie früher. Krankheitsgefühle werden anders geprüft und bewertet. Häufig ist die Angst vor dem nächsten Schub kaum auszuschalten. Trotzdem ist die Hoffnung berechtigt, dass man zu denen gehört, die relativ unbeeinträchtigt mit ihrer Krankheit leben können. Andere müssen den schwereren Weg finden, trotz Krankheit ein zufriedenes Leben zu führen. Die Auseinandersetzung mit den Risiken und den Chancen für sich selbst kann dabei eine Hilfe sein. Auch Partner und Familie müssen sich auf die neue Situation, das Leben nach der Diagnose, einstellen.

Wir bieten Ihnen Kontakt zu anderen neu von MS Betroffenen an. Unter professioneller Gesprächsleitung durch Psychologen finden Sie vielleicht Trost und für sich einen Weg zu einem Neuanfang.

In der offenen Gruppe wird Neubetroffenen die Möglichkeit gegeben, sich ausführlich zu informieren und sich gegenseitig auszutauschen, zu diskutieren oder auch mit anderen Menschen mit MS in Kontakt zu treten.

Berater: Dipl.-Psychologe Norbert Künneke

Anmeldungen unter:

E-Mail:

info(at)dmsg-berlin.de

Tel.:

030 / 313 06 47

Die Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Geschäftsstelle der DMSG, Aachener Straße 16, 10713 Berlin, von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Auch die Angehörigen, wie Partner, Eltern, Kinder und Freunde von Menschen mit MS sind von der MS betroffen. Diagnose und Erkrankung lösen oft Ängste und Unsicherheiten, aber unter Umständen auch Wut und Enttäuschung aus. Wie gehe ich mit dem Menschen um, der diese schwere Erkrankung hat, wo kann und muss ich ihm helfen, ohne seine Würde und Selbstbestimmung zu verletzen? Wo sind aber auch meine Grenzen, welche Bedürfnisse habe ich als unterstützender und pflegender Angehöriger? Welche Möglichkeiten professioneller Hilfe gibt es, welche Therapien sind die richtigen? Vor dem Hintergrund solcher und ähnlicher Fragen bietet die Angehörigengruppe einen Raum, sich über Erfahrungen und den Umgang mit der Krankheit MS auszutauschen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für Probleme zu entwickeln.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Beraterin Kerstin Neumann unter:

E-Mail:

kerstin.neumann(at)dmsg-berlin.de

Tel.:

030 / 89 73 46 33

 

Der „Peer- Counseling-Ansatz“ (Betroffene beraten Betroffene)

Der Begriff "Peer-Counseling" stammt aus der weltweiten "Independent Living - Bewegung" behinderter Menschen, die für Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Eigenverantwortung eintreten. Hier sind die BeraterInnen "peers", "Gleiche", also Menschen, die Ähnliches erlebt haben wie ihre GesprächspartnerInnen.

Bei der gemeinsamen Suche nach einem besseren Weg mit der Krankheit bringen die betroffenen BeraterInnen ihre eigenen Erfahrungen mit ein: ihre Mühen und Ängste, aber auch ihr Selbstvertrauen und ihren Mut. Das Ziel des "Peer-Counseling" ist, behinderte Ratsuchende in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken und zu helfen das eigene Potential zu erkennen. Dadurch, dass der Berater oder die Beraterin zum einen selber behindert oder chronisch krank ist, zum anderen zusätzlich die fachliche Qualifikation als BeraterIn mitbringt, kann sich eine größere Vertrauensbasis entwickeln. Am Beispiel des selbstbestimmten Lebens mit Behinderung oder chronischer Krankheit eines/r selbst betroffenen BeraterIn können Ratsuchende eine Perspektive für sich selbst entdecken.

montags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Beraterinnen: Barbara Wohlfeil und Katja Bumann

E-Mail-Beratung:  

info(at)dmsg-berlin.de

Telefonberatung:   

030 / 313 06 47

Wir rufen Sie auch außerhalb der Geschäftszeiten zurück.

Adressen von Fachärzten, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen. Selbsthilfegruppen und Stammtischen etc. senden wir Ihnen gerne zu.

Die Beratung steht allen Menschen mit MS und deren Angehörigen offen. Dabei können alle seelischen Probleme, die sich durch die Erkrankung ergeben, besprochen werden.

Ziel ist es, den Menschen mit MS und ihren Angehörigen neue Wege und Ressourcen aufzuzeigen, um wieder optimistischer die Zukunft gestalten zu können.

Sie suchen Hilfe? Dann vereinbaren Sie doch einfach einen persönlichen Beratungstermin.

Berater: Dipl.-Psychologe Norbert Künneke

Anmeldungen unter: 

E-Mail:

info(at)dmsg-berlin.de

Tel.:

030 / 313 06 47

 

Behindertengerechtes Wohnen

Sollte im Verlauf Ihrer MS eine Mobilitätseinschränkung eintreten, können in der eigenen Wohnung Umbaumaßnahmen wichtig werden. Hierfür können Zuschüsse beantragt werden.

Und zwar:

  • von der Pflegeversicherung, wenn Sie einen Pflegegrad anerkannt haben. Diese beteiligt sich dann mit bis zu 4.000,00 € an Umbaumaßnahmen;
  • beim Sozialamt, wenn Sie Probleme haben, den Umbau zu finanzieren.

Hilfreich für die Entscheidung, welche Umbaumaßnahmen eingeleitet werden müssen, kann die Beratung durch einen Ergotherapeuten bzw. Krankengymnasten sein.

Eine Alternative zu Umbauten in der bisherigen Wohnung ist der Umzug in behindertengerechten Wohnraum. Hierfür können Sie bei den Bürgerämtern einen Wohnberechtigungsschein beantragen (auch mit Dringlichkeit, damit es schneller geht). Benötigen Sie Beratung, eine Orientierung oder die Vermittlung für Betreutes Wohnen, steht Ihnen die Berliner Beratungs- und Vermittlungsstelle „Lotse“ zur Seite
(www.lotse-berlin.de).

Außerdem finden Sie Angebote für Betreutes Wohnen speziell für Menschen mit Multipler Sklerose auch direkt bei der Berliner DMSG – sprechen Sie uns an.

DMSG LV Berlin e.V.         Tel.: 030 / 313 06 47