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Angehörige

Informationen, Unterstützung, Beratung

Die Diagnose Multiple Sklerose betrifft neben den Erkrankten auch die Angehörigen und Freunde. Das Gefühl, nun ständig für das Wohlbefinden des Partners, Freundes oder Elternteils, da sein zu müssen kann sich einstellen und zu einem inneren unangenehmen Druck aufbauen. Nicht selten kommt das schlechte Gewissen hinzu, wenn Abgrenzungen gezogen werden.

Suchen Sie als Angehörige(r) eines MS-Patienten einen Austausch mit anderen Angehörigen? Dafür gibt es das DMSG-Angehörigenforum.

Bevorzugen Sie den persönlichen Kontakt vis a vis zu anderen Angehörigen chronisch erkrankter Familienmitglieder, finden Sie unter www.sekis-berlin.de Adressen von Selbsthilferuppen.

Auch für Kinder kann die Situation schwierig sein, wenn ein Elternteil krank wird. Das Angebot Entdecke MS kann Kindern und Jugendlichen dabei helfen, die Erkrankung MS zu verstehen. Kindgerechte Informationen liefert darüber hinaus die Broschüre der DMSG, „Ich habe keine Angst vor MS – Was Kinder über MS wissen möchten“.

Die DMSG bietet zwei weitere Broschüren an, und zwar: „Familienleben mit MS – Partnerschaft, Schwangerschaft, Kindererziehung“ und „Gemeinsam stark – MS und ihre Auswirkungen auf die Angehörigen erkrankter Menschen.“

Wird der MS-Patient pflegebedürftig, verändert sich die Situation für alle Beteiligten um ein weiteres. Für Informationen und Beratung gibt es in Berlin die Pflegestützpunkte.

Werden Sie als Pflegender selber krank oder möchten verreisen, finanziert die Pflegeversicherung eine Ersatzpflegekraft, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die sogenannte Verhinderungspflege kann auch tage- oder stundenweise in Anspruch genommen werden. Mehr Infos finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.