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Peer Counseling

Lebensbegleitende Beratung von MS-Betroffenen

Der „Peer- Counseling-Ansatz“ (Betroffene beraten Betroffene)

Der Begriff "Peer-Counseling" stammt aus der weltweiten "Independent Living - Bewegung" behinderter Menschen, die für Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Eigenverantwortung eintreten. Hier sind die BeraterInnen "peers", "Gleiche", also Menschen, die Ähnliches erlebt haben wie ihre GesprächspartnerInnen.

Bei der gemeinsamen Suche nach einem besseren Weg mit der Krankheit bringen die betroffenen BeraterInnen ihre eigenen Erfahrungen mit ein: ihre Mühen und Ängste, aber auch ihr Selbstvertrauen und ihren Mut. Das Ziel des "Peer-Counseling" ist, behinderte Ratsuchende in ihrem Selbstwertgefühl zu stärken und zu helfen das eigene Potential zu erkennen. Dadurch, dass der Berater oder die Beraterin zum einen selber behindert oder chronisch krank ist, zum anderen zusätzlich die fachliche Qualifikation als BeraterIn mitbringt, kann sich eine größere Vertrauensbasis entwickeln. Am Beispiel des selbstbestimmten Lebens mit Behinderung oder chronischer Krankheit eines/r selbst betroffenen BeraterIn können Ratsuchende eine Perspektive für sich selbst entdecken.

Montags bis Donnerstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Barbara Wohlfeil
Katja Bumann

E-Mail-Beratung:              infodmsg-berlinde
Telefonberatung              030 313 06 47

Wir rufen Sie auch außerhalb der Geschäftszeiten zurück.

Adressen von Fachärzten, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen. Selbsthilfegruppen und Stammtischen etc. senden wir Ihnen gerne zu.