St. Joseph-Krankenhaus wird „MS-Schwerpunktzentrum“

Das Alexianer St. Joseph-Krankenhaus in Berlin-Weißensee erhielt zum 01.10.2019 die DMSG-Auszeichnung „MS-Schwerpunktzentrum“.

Prof. Dr. Thomas Müller, Chefarzt der Klinik für Neurologie, und MS-Therapiemanager Michael Baake nahmen die Zertifizierung – inklusive gerahmter Urkunde und Türschild – am 30.09.2019 direkt in der MS-Ambulanz des St. Joseph-Krankenhauses von Karin May, Geschäftsführerin der DMSG Berlin, entgegen. Ebenfalls vom Landesverband mit dabei waren Sozialarbeiterin Sylvia Habel-Schljapin und Caroline Mehr, die ehrenamtliche Betroffenenberaterin vor Ort. Das Krankenhaus ist bereits das dritte MS-Schwerpunktzentrum in Berlin.  

Vergabekriterien für MS-Zentren

Die Auszeichnung wird vom Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft an MS-Zentren vergeben, die Betroffenen eine unabhängige, verlässliche Orientierung geben und den Weg zu einer fachgerechten Versorgung weisen.  Zu den Kriterien gehören unter anderem die kontinuierliche Betreuung einer Mindestzahl von MS-Patienten, eine standardisierte Befunderhebung, leitliniengestützte Behandlungskonzepte zur Schubtherapie, zur verlaufsmodifizierenden Therapie und zur symptomatischen Therapie sowie eine enge Zusammenarbeit mit der DMSG. Die Erfüllung dieser Kriterien ist regelmäßig nachzuweisen.

Zusätzlich leisten die Zentren durch die Dokumentation für das Deutsche MS-Register, das von der DMSG initiiert und von der MS Forschungs- und Projektentwicklungs-gGmbH betrieben wird (www.msregister.de), einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Situation MS-Erkrankter in Deutschland.

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