Hilfe für Kinder und Jugendliche, die Angehörige pflegen

Kinder und Jugendliche, die sich um pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern, finden in der Initiative „Pausentaste“ des Bundesfamilienministeriums Unterstützung. Unter dem Motto „Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe“ stellt das Projekt mit einer Website zahlreiche Infos bereit und berät telefonisch oder schriftlich zum Thema.

Die Initiative, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit der Nummer gegen Kummer ins Leben gerufen wurde, will deutlich machen: „Ihr seid nicht allein!“ Auf der Website www.pausentaste.de finden Kinder und Jugendliche deshalb Informationen zu Beratungsstellen, Leseempfehlungen, Erfahrungsberichte junger Pflegender und Tipps für den Alltag. Außerdem stellt die Website Menschen vor, die Betroffene beraten.

Kompetente und anonyme Beratung

Darüber hinaus bietet „Pausentaste“ auch die Möglichkeit, sich direkt beraten zu lassen. Erfahrene Ehrenamtliche der Nummer gegen Kummer helfen kostenlos und anonym am Kinder- und Jugendtelefon. Sie sind montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Nummer 116 111 zu erreichen. Samstags beraten zusätzlich speziell junge Ehrenamtliche zwischen 16 und 21 Jahren. Alle, denen Schreiben leichter fällt als Reden, können sich an die Onlineberatung wenden, unter: www.nummergegenkummer.de

Angebot für Fachleute

Neben Kindern und Jugendlichen spricht „Pausentaste“ auch Fachleute an, um für die Situation junger Pflegender zu sensibilisieren. Unter www.pausentaste.de/fuer-fachleute finden Lehrerinnen und Lehrer, ambulante Pflegedienste, Sozialdienste an Schulen und Kliniken sowie Jugendorganisationen weiterführende Informationen sowie eine Datenbank mit Projekten und Initiativen.

Zurück zur Übersicht
Logo des Projekts Pausentaste mit Porträt eines Jungen.