Bildkollage mit Impressionen zur DMSG Berlin e.V.

Zwei weitere Multiple Sklerose-Zentren in Berlin

Karin May, Geschäftsführerin DMSG-Berlin, Prof. Dr. med. Darius Günther Nabavi(Chefarzt Neurologie), Dr. Dieter Bähr (Leitender Oberarzt MS-Ambulanz)

Dr. Turki Akil mit Praxisteam und Karin May, Geschäftsführerin DMSG Berlin

Neurologische Praxis MD Turki Akil in Berlin – Mitte als neue MS-Zentren ausgezeichnet. Der Landesverband Berlin überreichte die Zertifizierungen.


Berlin, 16. Juli 2018 


In Berlin wurden nun gleich zwei neue MS-Zentren zertifiziert. Zum einen das Vivantes Klinikum Neukölln, das seit Jahren mit ihrer Spezialambulanz für MS ganz besondere Arbeit leistet, zum anderen die Praxis von Dr. Turki Akil im Gesundbrunnen. Die bestmögliche Versorgung zu finden, ist für jeden Menschen der an Multiple Sklerose erkrankt ist von höchster Bedeutung. Die vom Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ausgezeichneten MS-Zentren geben hier eine unabhängige, verlässliche Orientierung und weisen den Weg zu einer fachgerechten Versorgung.

Frau Karin May, die Geschäftsführerin der DMSG Landesverband Berlin e. V., überreichte die Urkunden in einer kleinen Feierstunde den leitenden Ärzten und dem Betreuungspersonal, persönlich. Dr. Dieter Bähr, Leitender Oberarzt der MS Ambulanz im Klinikum Neukölln sowie Dr. Turki Akil, mit seiner neurologischen Praxis in Mitte, zeigten sich erfreut und geehrt angesichts dieser Auszeichnung und bekräftigten auch weiterhin, sich voll in die Dienste und Belange von MS-Betroffenen zu stellen.

Das Team der DMSG Berlin wurde von beiden Teams herzlich empfangen und die Überreichung der Urkunden mit einem sehr familiären Miteinander gefeiert.

Auszeichnungsbasis sind die mit international führenden MS-Experten entwickelten strengen Vergabekriterien des DMSG-Bundesverbandes. Dazu gehören unter anderem die kontinuierliche Betreuung einer Mindestzahl von MS-Patienten, eine standardisierte Befunderhebung und -dokumentation, leitliniengestützte Behandlungskonzepte zur Schubtherapie, zur verlaufsmodifizierenden Therapie und zur Symptomatischen Therapie sowie eine enge Zusammenarbeit mit der DMSG. Zusätzlich leisten die Zentren durch die Dokumentation für das Deutsche MS-Register, das von der DMSG initiiert und betrieben wird, einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Situation MS-Erkrankter in Deutschland (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.dmsg.de/msregister).

Das DMSG-Zertifikat unterscheidet zwischen MS-Schwerpunktzentren (400 Patienten), MS-Zentren (80 Patienten) und MS-Rehabilitationszentren (120 Patienten). Dabei geht es in den MS-Zentren und den MS-Schwerpunktzentren um die ambulante und stationäre Primär- und Akutversorgung, in den MS- Rehabilitationszentren um die rehabilitative Versorgung.

Sollten die Kriterien der DMSG nicht eingehalten oder missachtet werden, wird das Zertifikat aberkannt.





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