Zu den Schwerpunkten der MS-Forschung die in vielen medizinischen Zentren der Welt auf Hochtouren läuft, gehört die Neuroimmunologie, die die Zusammenhänge zwischen dem Immun- und dem Nervensystem untersucht.
Je vielseitiger die Ansatzpunkte und Versuchsmethoden sind, je mehr wächst die Chance für die Heilung der vielgesichtigen Krankheit MS.
Eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dabei unabdingbare Voraussetzung.
Die modernen, derzeit gängigen MS-Medikamente wie Beta-Interferone oder Glatiramercetat senken zwar die Schübe um etwa ein Drittel, sind aber nicht bei allen Formen der MS wirksam.
Experten sehen den Grund für die eingeschränkte Wirksamkeit dieser Präparate zum einen darin, dass sie die entzündlichen Prozesse erst bremsen, nachdem die zerstörerischen Immunzellen ins Gehirn oder ins Rückenmark eingedrungen sind, zum anderen in der Tatsache, dass sie neurogenerative Abläufe, wie sie bei der progredienten Form der MS vorliegen, überhaupt nicht aufhalten können.
Daher konzentriert sich die Forschung auf folgende Ziele: