Bildkollage mit Impressionen zur DMSG Berlin e.V.

Selbsthilfegruppen und Stammtische

Fühlen Sie sich manchmal mit Ihrer Erkrankung und deren Folgen im täglichen Leben alleine? Auf der Suche Gleichgesinnter in einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe kann die Geschäftsstelle der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft in Berlin weiterhelfen. Sie erreichen diese unter der Telefonnummer 030 – 313 06 47 oder per E-mail an: info(at)dmsg-berlin.de.

Selbsthilfe bedeutet, die eigenen Probleme und deren Lösung selbst in die Hand zu nehmen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden. In den Selbsthilfegruppen und Stammtischen erfahren Sie Entlastung und Unterstützung durch die anderen Mitglieder. Sie erkennen, dass Sie mit Ihren Problemen nicht allein sind und lernen Schwierigkeiten zu erkennen, mit ihnen umzugehen bzw. sie zu bewältigen. Sie werden selbstsicherer und informieren sich zusätzlich zu konkreten Hilfen der Alltagsbewältigung, über Behandlungsmöglichkeiten, Medikamente und Nebenwirkungen sowie allen Fragen rund um MS.

Interessanterweise etablieren sich immer mehr die selbstorganisierten Stammtische in Berlin.

Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede?

Selbsthilfegruppen werden durch die Krankenkassen bezuschusst. Treffpunkt muss hier ein öffentlicher bzw. angemieteter Raum sein. Privatwohnungen und Kneipen oder Gaststätten schließen eine Bezuschussung, wie im Fall der Stammtische, aus.

Im Zentrum der Selbsthilfegruppen steht mehr die Auseinandersetzung mit der Multiplen Sklerose Erkrankung, wobei auch gemeinsame Unternehmungen geplant werden. Die Stammtische hingegen können unterschiedliche Themen in den Fokus rücken, sei es der Seglerstammtisch, der Männerstammtisch, die Neubetroffenen, etc. Die Erkrankung ist natürlich auch hier nicht außen vor.

Selbsthilfegruppen sollen zahlenmäßig überschaubar bleiben und werden bei Bedarf deswegen gesplittet. Bei Stammtischen ist die Anzahl der Teilnehmer eher zweitrangig. Außerdem wird bei Selbsthilfegruppen genauer darauf geachtet, ob eine Person gut in das Team integrierbar ist, sei es in Bezug auf das Alter, den Berufsstand, oder die Erkrankungsdauer.

Jede(r) kann auch selbst eine neue Selbsthilfegruppe oder Stammtisch gründen. Unterstützung gibt es dabei ebenfalls unter dem oben genannten Kontakt.