Samstag, 19.Mai 2012
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weniger Arbeiten

Die Reduktion des Arbeitspensums ist oft die Voraussetzung für MS-Kranke, berufstätig bleiben zu können.

Dabei ist die ärztliche Beratung für die realistische Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit unerlässlich. Die medizinische Diagnose und Prognose bestimmen die Entscheidung für die angemessene Art, den Umfang und die zeitliche Festlegung einer solchen Reduktion.

Ein solches Vorgehen schafft Planungssicherheit für die Vorgesetzten/Arbeitgeber und erleichtert die praktische Umsetzung innerhalb der Betriebsorganisation.

Eine Arbeitsreduktion oder Funktionsänderung  kann, wenn sie rechtzeitig eingeleitet wird, für alle Beteiligten eine gute Lösung sein.

Jede Arbeitsreduktion wirkt sich auf die Lohn- bzw. Sozialversichungssituation aus, auch auf die spätere Rente.
Deshalb müssen sowohl der behandelnde Arzt als auch der Arbeitgeber diese Reduktion schriftlich bestätigen, unter Nennung von Gründen für diesen Schritt.

Auch hier ist es empfehlenswert, fachlichen Rat einzuholen, um spätere, negative finanzielle Auswirkungen zu vermeiden.

 

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