Beruf
MS ist eine Krankheit, die am häufigsten zwischen dem 20igsten und dem 40igsten Lebensjahr ausbricht, d.h. sie trifft mitten ins Leben hinein:
- in die Berufstätigkeit
- in ein Studium oder
- in die Ausbildung
Der Schock der Diagnose droht einige Betroffene völlig aus der Bahn zu werfen und die gesetzten Lebensziele massiv zu durchkreuzen.
Gerade in dieser Situation der großen Verunsicherung ist es wichtig, dass nicht auch die Grundfesten des Lebens, zu denen maßgeblich Beruf und Ausbildung gehören, plötzlich wegbrechen.
Daher ist es für MS-Betroffene von großer Bedeutung, dass sie ihren Beruf weiterhin ausüben oder ihre Ausbildung fortsetzen können, auch wenn gewisse körperliche und psychische Beeinträchtigungen bestehen.
Wegen des nicht vorhersehbaren Verlaufs der Krankheit, wird es für jeden Betroffenen unumgänglich, sich mit den folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
- Muss ich die Diagnose meinem Arbeitgeber mitteilen?
- Soll ich meine Mitarbeiter informieren?
- Werden Arbeitsreduktion und Arbeitsmodifikation (Arbeitsplatzveränderung) notwendig?
- Wer bezahlt meinen Lohnausfall bei längeren Krankheitsphasen?
- Welche Versicherung kann bei Arbeitsunfähigkeit in Anspruch genommen werden?
Solche und weitere Fragen beantworten Ihnen gern die Sozialarbeiterinnen der DMSG Berlin unter Tel: 313 06 47