Samstag, 19.Mai 2012
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Ernährung

Für gesunde wie auch kranke Menschen gilt das Gebot, sich gesund zu ernähren.

Besonders für Menschen mit schweren Erkrankungen gibt es unzählige Ernährungsempfehlungen und propagierte Diäten. Wenn diese mit Heilungsversprechen verbunden sind, ist Skepsis geboten. Wichtiger Grundsatz bleibt: ausgewogene Ernährung. Sie befördert das allgemeine Wohlbefinden und unterstützt das Funktionieren der Verdauung. Letzteres ist besonders bei Bewegungseinschränkung wichtig.

Erwiesen ist, dass bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen bestimmte diätetische Maßnahmen Entzündungsprozessen vorbeugen oder diese abschwächen können. Man geht davon aus, dass diese Erkenntnisse auch für MS gelten. Gesättigte (Omega 6 -Fettsäuren, die entzündungsfördernd sind, müssen daher vermieden und durch andere ungesättigte (Omega 3-Fettsäuren) ersetzt werden.

Praktische Tipps für den Alltag

Für eine ausgewogene Ernährung, bei der entzündungsfördernde Fette vermieden werden, genügen einfache Regeln:

  • Insgesamt wenig Fett zu sich nehmen
  • Nur zweimal Fleisch pro Woche (besser weißes Fleisch wie Geflügel und Kaninchen)
  • fünf Portionen Früchte oder Gemüse pro Tag (vor allem grünes Blattgemüse und Blattsalate)
  • mindestens zweimal Fisch pro Woche
  • "gute" Öle verwenden: Olivenöl, Rapsöl, Butter als Streichfett
  • folgende Öle meiden: Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distel- und Traubenkernöl, auch
  • Margarine aus diesen Ölen
  • genügend trinken (2 - 2.5 Liter pro Tag)

Viele industriell gefertigte Backwaren (Teig, Aufbackbrote etc.) enthalten Fette, die aus Schlachtabfällen gewonnen werden, so genannte versteckte tierische Fette, die man besser meidet. Fertigprodukte enthalten meist zu viel Salz.

 

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