Bildkollage mit Impressionen zur DMSG Berlin e.V.

Überwindung der Blut-Hirn-Schranke

Die Entwicklung einer „Medikamenten-Fähre“ kann dazu genutzt werden, gezielt Wirkstoffe aus der Blutbahn ins Gehirn zu befördern. Zumindest in Tierversuchen kann bislang die Blut-Hirn-Schranke überwunden werden, die üblicherweise das Gehirn von einer medikamentösen Behandlung abschottet. „Das Verfahren eröffnet neue Perspektiven für die Therapie von Gehirnerkrankungen des Menschen wie Hirntumore oder Multiple Sklerose“, wird in einer Pressemitteilung des Bonner Life Science Inkubators (LSI) bekannt gegeben. Das  LSI ermöglicht innovative Forschungsprojekte und entwickelt diese weiter bis zur Marktreife.

Die Forscher stellten Proteinkapseln her, die mikroskopisch klein und so durch ihre molekulare Beschaffenheit programmiert sind, Wirkstoffe ins Gehirn abzugeben. Mäusen war ein Markierungsstoff in die Blutbahn verabreicht worden, der sich später im Gehirn wiederfand. 


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